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Portogruaro

Am Ufer des Flusses Lemene liegt die malerische Stadt Portogruaro. Bummel im Schatten der Arkaden durch das historische Zentrum, bewundere die Gebäude im venezianischen Stil und mach es dir in einer der Bars am Hauptplatz bei einem Kaffee an einem Tisch im Freien gemütlich.

Portogruaro ist eine kleine Stadt im Osten Venetiens, nicht weit von der Grenze zur Region Friaul-Julisch Venetien. Die Stadtgeschichte beginnt im Mittelalter, mit der venezianischen Herrschaft wird Portogruaro zu einem florierenden Handelszentrum und nimmt den herrschaftlichen Charakter an, in dem es sich noch heute den Besuchern präsentiert.

Ein Tagesausflug von Lignano Sabbiadoro nach Portogruaro bietet viel Abwechslung: man kann beispielsweise in den Geschäften im Zentrum shoppen oder beim Besuch von Museen, Kirchen historischen Denkmälern Kultur erleben.

Wie man von Portogruaro nach Lignano Sabbiadoro gelangt

Mit dem Auto

Nimm die S.R. 354 in Richtung Latisana. Bevor du Paludo erreichst, biege links in die Via Mauro und folge der Straße, die am Ufer des Flusses Tagliamento entlangführt, bis zur Ampel. Biege links in die SS14 und folge ihr in Richtung Portogruaro. Nimm die Auffahrt Richtung Udine und biege an der Kreuzung links auf die SP463 ab, die dich in die Nähe der Altstadt bringt.

Fahrzeit: 30 Minuten

Die 9 besten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Portogruaro

1. Die Zugangstürme zur Stadt

Das frühere, mittelalterliche Zentrum von Portogruaro war von Mauern und einem Wassergraben (an einigen Stellen noch sichtbar) umgeben. Man konnte die Stadt über fünf Zugangstürme betreten, die noch heute die Namen der umgebenden Ortschaften tragen: Torre San Gottardo, Torre S. Giovanni, Torre S. Agnese, Torre S. Nicolò und ein letzter Turm, der nach Summaga führte. Von hier aus kann dein Besuch von Portogruaro beginnen!

Du wirst bemerken, dass nur noch drei dieser Türme existieren. Der S. Agnese-Turm ist der einzige, der besichtigt werden kann, da sich darin das Stadtmuseum befindet. Er ist täglich außer montags von 9.00 bis 12.00 Uhr (Samstag und Sonntag von 9.00 bis 13.00 Uhr) kostenlos zugänglich.

2. Der Dom des Heiligen Andreas und der Schiefe Turm

Der Dom von Portogruaro ist dem Schutzpatron, dem Apostel Andreas, geweiht. Es handelt sich um eine dreischiffige Kirche aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Inneren befinden sich interessante Kunstschätze wie das “Heilige Gespräch” und “Die Geschichten des Heiligen Andreas” von Pomponio Amalteo sowie das “Altarbild des Heiligen Rochus” und das “Altarbild der Auferstehung ” von Jacopo Negretti.

Ebenfalls erwähnt werden sollte das “Altarbild des Heiligen Thomas” von Cima da Conegliano: ursprünglich war es im Dom ausgestellt, nun ist nur mehr eine Kopie vorhanden, das Original wird im British Museum von London gezeigt.

Unverkennbar ist der schiefe Glockenturm von Portogruaro (nicht zugänglich), der mit einer Höhe von 59 Metern die Skyline der Stadt auf einzigartige Weise prägt.

3. Das zinnengekrönte Rathaus

Auf der Piazza della Repubblica, dem Treffpunkt der Stadt, steht das das außergewöhnliche Rathaus mit Ghibellinenzinnen. Das Gebäude wurde in zwei Phasen errichtet: zunächst wurde der Mittelbau errichtet, später wurden die Seitenteile ergänzt.

Heute ist das Gebäude Sitz des Rathauses mit Verwaltungsbüros und Empfangsräumen, wie etwa dem Säulensaal im Erdgeschoss oder dem Besprechungssaal im ersten Stock. In den Innenräumen befinden sich einige bedeutende Gemälde von Luigi Russolo, einem bekannten, futuristischen Künstler aus Portogruaro.

4. Die Mühlen und der Fischfang

Einer der beeindruckendsten Orte in Portogruaro sind sicherlich die alten Mühlen am Fluss Lemene, in denen heute die Städtische Galerie für zeitgenössische Kunst Ai Molini untergebracht ist. Hier kann man Ausstellungen zeitgenössischer Kunst bei freiem Eintritt besuchen.

Nicht weit davon entfernt, ebenfalls am Lemene-Fluss befindet sich das alte Oratorium der Madonna der Fischer. Es handelt sich hierbei um eine Marienkapelle aus dem 17. Jhd., die der Beschützerin der Fischer (die ersten Bewohner der Stadt) geweiht wurde. Jedes Jahr am 15. August wird die Madonna der Fischer im Rahmen eines sakralen Festes geehrt.

5. Das Museo Archeologico Concordiese

Das Museo Archeologico Concordiese befindet sich in Portogruaro, sein Bestehen ist ein Ausdruck der starken Bindung zwischen der Stadt und dem nahegelegenen Concordia Sagittaria.

In den im Jahr 1888 eröffneten Räumlichkeiten befinden sich archäologische Funde aus der Römerzeit, die in der nahegelegenen Stadt gefunden wurden, einer wichtigen römischen Kolonie.

Das Museumsgebäude hat die Form einer dreischiffigen, christlichen Basilika und erinnert an das frühe Christentum in Concordia. Im Inneren kann man Statuen, Mosaike, Grabstelen, Schriftstücke und Alltagsgegenstände sehen.

6. Der Markt am Donnerstag

Jeden Donnerstag tummeln sich im historischen Zentrum von Portogruaro Verkäufer an Ständen von Lebensmitteln, Kleidung und Accessoires. Beim traditionellen Wochenmarkt treffen sich die Bewohner aus Stadt und Umland, aber auch Touristen der benachbarten Strände zieht es in die Straßen; hier kann man wunderbar Shopping mit einem kulturellen Besuch des schönen Portogruaro verbinden.

7. Die Umgebung von Portogruaro: die Basilika von Summaga

Ein paar Kilometer von Portogruaro entfernt liegt die kleine Stadt Summaga.

Die Abtei, die in diesem kleinen Ort steht, stammt aus dem 11.-12. Jahrhundert: ursprünglich gab es nebenan ein Kloster, doch heute ist nur noch die dreischiffige Kirche mit den drei zugehörigen Apsiden und dem Glockenturm erhalten.

Bei einem Tagesausflug nach Portogruaro lohnt es sich, auch nach Summaga weiterzufahren, um die Abtei und die in den letzten Jahren restaurierten Originalfresken zu besichtigen.

8. Die Umgebung von Portogruaro: Concordia Sagittaria

Concordia Sagittaria liegt ganz in der Nähe von Portogruaro. Der wenige Kilometer entfernte Ort ist mit dem Fahrrad über einen bequemen Radweg entlang des Lemene-Flusses erreichbar. Die Ortschaft hat eine große geschichtliche und archäologische Bedeutung. Sie ist ein Zentrum von großem historischem und archäologischem Wert.

Als ausgesprochen wichtige Stadt des Römischen Reiches kann man die Spuren der Vergangenheit immer noch erleben, wenn man durch die Gassen spaziert: die alten Basilika mit ihren archäologischen Ausgrabungen, die Überreste der Thermen, das Theater und eine römische Villa.

Ein interessanter Ort, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte!

9. Die Umgebung von Portogruaro: die Mühlen von Boldara und Stalis

All jene, die ein Alternativprogramm in der Natur suchen, können den Flussläufen folgen und nur wenige Kilometer von Portogruaro entfernt, die Mühlen von Stalis und Boldara besichtigen. Die beiden alten Mühlen wurden zum Mahlen von Getreide genutzt; sie sind mittlerweile stillgelegt, blieben aber als malerische Kulisse einer nicht so fernen bäuerlichen Vergangenheit erhalten.

Die Mühlen sind bequem über den Radweg „GiraLemene“ erreichbar.