Lignano Sabbiadoro
Buchen Sie Hotel
und Ferienhaus

Prenota il tuo alloggio

Buchen Sie Ihren Sonnenschirm

Caorle

Als bescheidenes Fischerdorf gegründet, wurde Caorle später zu einer der wichtigsten Städte an der Küste, die sogar einen Beitrag zur Gründung Venedigs geleistet haben. Heute ist Caorle eine blühende Stadt, die vom Tourismus lebt, mit farbenfrohen Häusern, die an jene von Burano erinnern, und einer Uferpromenade, die zur kleinen Kirche der Madonna dell'Angelo führt.

visitare caorle da Lignano

Caorle ist die ideale Destination für einen Tagesausflug von Lignano Sabbiadoro: hier kann man verspielte, kulturelle und lebenslustige Elemente seines Urlaubs genießen.

In der Römerzeit war Caorle der Hafen von Iulia Concordia und ein wichtiges Handelszentrum. Während der Invasionen der Hunnen flüchteten sich die Bewohner auf die Inseln der Lagune und trugen mit anderen Verbannten zur Gründung der Stadt Venedig bei. Mit der Serenissima erfuhr das Fischerdorf seine größte Bedeutung.

Diese Geschichte spiegelt sich in den Denkmälern und Gebäuden wider, insbesondere in den farbenfrohen Häusern der Altstadt, wo du dich hinsetzen kannst, um einen Spritz zu trinken oder traditionelle lokale Gerichte zu probieren. Die Umgebung bietet großartige Einblicke in die Lagunenlandschaften und eine Natur, die vor Verstädterung geschützt wird, wie etwa die Naturoase von Vallevecchia.

Wie man von Lignano Sabbiadoro nach Caorle gelangt

Mit dem Auto

Verlasse Lignano auf der Via Casa Bianca, überquere die Brücke über den Tagliamento und nimm die SP74 in Richtung San Michele al Tagliamento. Nimm beim dritten Kreisverkehr die dritte Ausfahrt in Richtung Lugugnana und fahre auf der SP42 bis zum nächsten Kreisverkehr. Nimm an der dritten Ausfahrt die SP59 und fahre geradeaus weiter, bis du Caorle erreichst.

Fahrzeit: 45 Minuten 

Die 8 besten Sehenswürdigkeiten in Caorle und Umgebung

1. Besichtige die malerische Altstadt

Caorle mag für diejenigen, die es zum ersten Mal besuchen, wie ein kleines Venedig erscheinen, doch früher war die Ähnlichkeit noch stärker: die Straßen, die wir heute sehen, waren Kanäle, die später zugeschüttet wurden.

Rio Terrà, die Hauptstraße, um die sich das historische Zentrum von Caorle ausgebildet hat, ist ein gutes Beispiel dafür. Von ihr zweigen kleine Gassen mit bunten Häusern und malerischen Kulissen ab.

Sich zwischen den Gassen verlieren, wenn man dem Duft von Fischgerichten folgt, der aus Tavernen und Restaurants strömt, sich plötzlich auf einem kleinen Platz mit üppigen Blumenbalkonen wiederfinden oder auch direkt an der Strandpromenade, um die sich an den Klippen brechenden Wellen zu betrachten; all das sind nur einige der Erlebnisse, die man sich bei einem Tagesausflug nach Caorle keinesfalls entgegen lassen sollte.

2. Besuche die Wallfahrtskirche der Madonna dell'Angelo

Im Zentrum von Caorle befindet sich die Wallfahrtskirche der Madonna dell'Angelo, die den Ponente- vom Levante-Strand trennt. Diese Kirche am Meer, die sich an einer kleinen Landzunge befindet und bequem über eine erhöht gelegene Promenade mit Blick auf das Meer erreichbar ist, ist der Jungfrau Maria geweiht und wurde im Laufe der Zeit nicht nur für die Caorleser sondern auch für viele Gläubige aus der ganzen Welt zu einem Pilgerziel.

Man erreicht die Kirche im Zuge eines Spaziergangs entlang der Küste und kann dabei auch die Lebenden Klippen bewundern, ein Kunstprojekt, bei dem Künstler aus aller Welt die Felsbrocken der Klippe gestalten.

Alle fünf Jahre findet eine traditionelle und eindrucksvolle Prozession statt, zu der die Stadt in den Farben der Madonna, weiß und blau, geschmückt wird.

3. Besichtige den Dom und erklimme den Glockenturm

Der Dom von Caorle wurde auf den Resten einer ehemaligen frühchristlichen Basilika errichtet. Im dreischiffigen, durch Säulen und Rundbögen getrennten Innenraum kann man eine Verschmelzung von romanischem und byzantinischem Stil bewundern.

Zum Besuch der Kathedrale gehören auch das Besteigen des zylindrischen Glockenturms, der auf dem Platz vor der Kirche steht, und der Besuch des Dommuseums mit verschiedenen liturgischen Objekten.

Auf Anfrage im Pfarramt ist es möglich, an einer Kleingruppenführung mit 10 Personen von Kathedrale, Museum, Glockenturm und der Wallfahrtskirche der Madonna dell'Angelo teilzunehmen.

porto caorle

4. Mach einen Spaziergang im Fischhafen

Der Fischhafen ist bei der Ankunft im Küstenort sofort erkennbar: man sieht die Fischerboote an der Mole festgetaut. Mitten in der Nacht fahren sie zum Fischen hinaus und kehren am Morgen mit einer Ladung frischen Fisch zum Hafen zurück.

Wenn du am Kai entlang spazierst, triffst du Fischer, die ihre Netze aufstellen und reparieren oder den Fang entladen.

Dort, wo der Fischhafen an die Altstadt grenzt, befindet sich der städtische Fischmarkt, der jedoch nur befugten Personen, Händlern und Gastronomen offen steht; mit einem traditionellen Auktionssystem, bei dem man dem Verkäufer sein Gebot ins Ohr flüstert, ersteigert man den soeben gefangenen frischen Fisch.

5. Genieße die Köstlichkeiten der Caorleser Küche

Als Fischerdorf hat das kleine Caorle eine große kulinarische Tradition. Die Caorleser Küche hat viele traditionelle, gastronomische Gemeinsamkeiten mit den Küstenstädten, die sich um Venedig und die Serenissima angesiedelt haben. Man kann lokale Besonderheiten probieren, die die Küche hier so einzigartig machen.

Das Highlight der Caorleser Küche ist der Moscardino, ein kleines Weichtier, das einem Tintenfisch ähnelt. Es ist sehr beliebt und wird einfach mit Öl und Zitrone gewürzt gekocht, es gibt aber auch viele andere köstliche Arten, auf die man den Moscardino servieren kann.

Zu den anderen traditionellen Gerichten zählen Broeto de seppe, eine rote Tintenfischsuppe, geschmorte Canoce (Bärenkrebse), Spaghetti mit Zotoi, Sardinen in Saor oder der traditionelle frittierte Fisch, den man beim Gehen durch die Straßen der Stadt aus der Papiertüte genießt.

6. Entdecke di Casoni

Nicht weit von der Altstadt von Caorle entfernt, dort, wo das Land auf die Lagune trifft, befinden sich die Casoni, die ehemalischen Unterkünfte der Fischer während der kalten Jahreszeit.

Diese Holz- und Schilfkonstruktionen haben heute ihre ursprüngliche Bedeutung verloren, werden aber immer noch von den Eigentümern achtsam erhalten und dienen als Ausflugsziel mit der Familie oder Freunden; sie sind beliebt, um dem Trubel der Touristen zu entfliehen, die sich in der Saison am Strand drängen und um Entspannung zu finden in der ruhigen und friedvollen Lagune.

7. Ein Spaziergang in der Naturoase von Vallevecchia

Hinter dem Ostrand des Levantestrandes, nach dem Nicesolokanal, befindet sich der Brussastrand und hinter diesem liegt die Naturoase von Vallevecchia.

Dieses Stück Land, das vor Tourismus- und Bauprojekten geschützt ist, ist eine echte Oase, in der man zwischen den natürlichen, typischerweise an den Sandstränden der Oberen Adria heimischen Dünen oder im Kiefernwald, in dem einheimische Pflanzen und Blumen wachsen und die ansässigen Wildtiere leben, spazieren gehen kann.

Die Wege in der Natur können mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Von hier aus kann man im Sommer mit einer bequemen Fähre, der sogenannten X Lagoon, die Radfahrer mit ihren Rädern und Fußgänger befördert, zur nahe gelegenen Stadt Bibione gelangen.

Das Umweltmuseum von Vallevecchia wird derzeit renoviert und modernisiert.

8. Mit dem Fahrrad durch die Landschaften von Ca' Corniani

Das ländliche Dorf Ca 'Corniani, nicht weit vom Zentrum von Caorle entfernt, ist das erste Beispiel für eine private Initiative zur Trockenlegung der venezianischen Sümpfe im 19. Jahrhundert.

Heute ist Ca 'Corniani nicht nur ein großer landwirtschaftlicher Betrieb, sondern auch ein richtiges Versuchszentrum für Technologie und Produktivität im ländlichen Umfeld. Darüber hinaus ist das gesamte Gebiet von Ca' Corniani Teil eines Verschönerungsprojekts, das Landwirtschaft, Kunst und Kultur vereint.

In der Gegend sind 32 Kilometer Rad- und Fußgängerwege geplant, die den landwirtschaftlichen Betrieb und seine Umgebung durchziehen, und durch Feldstreifen mit Mohnblumen und Kamille geprägt sind.

Bisher wurden die ersten 10 km realisiert; sie sind vom nahe gelegenen Caorle leicht zu erreichen und in die bereits existierende GiraLivenza-Route eingebunden. Es gibt auch schon eine Fahrradstation mit Radverleih und Rastplatz, um sich nach einer Radtour zu erfrischen und zu erholen.